Profil

P. O. Runge: Der Morgen, 1808

Religionswissenschaft in Basel

Die Religionswissenschaft ist ein kultur- und gesellschaftswissenschaftliches Fach. Sie beschreibt „Religion“ mit wissenschaftlicher Distanz und vergleicht ihre kulturellen und gesellschaftlichen sowie ihre kommunikativen, medialen und sinnlichen Aspekte.

Die Basler Religionswissenschaft verfolgt vier Schwerpunkte, die sowohl in der Forschung als auch in der Lehre besondere Berücksichtigung finden: 

  • Europäische Religionsgeschichte, insbesondere des 19. und 20. Jahrhunderts
  • religiöse Zeitgeschichte, verstanden nach dem französischen Modell, das den Zeitraum von der Französischen Revolution bis zur Gegenwart meint
  • kulturwissenschaftliche Religionstheorie
  • Religionsökonomie

Mit diesen Schwerpunkten sind weitere Themen verbunden: Beispielsweise die Rezeptionsgeschichte des Buddhismus im Westen, das Verhältnis von Politik, Recht und Religion, von Wissenschaft und Religion und die diskursanalytische, medienwissenschaftliche und psychologische Religionsforschung.

In Basel ist die historische Religionsforschung seit dem 19. Jahrhundert mit Namen wie J.J. Bachofen, J. Burckhardt und F. Overbeck prominent vertreten gewesen. Bereits im Jahr 1904 fand in Basel der zweite Internationale Kongress für Allgemeine Religionsgeschichte statt. Diese Traditionen werden mit der Ausrichtung der neu gegründeten Religionswissenschaft wieder aufgenommen.

 

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